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Atem - Stimme - Gesang

Panta rhai - Alles fließt.

Der persönliche Atemrhythmus spiegelt und prägt unser individuelles Leben und die Stimme ist der elementarste Ausdruck unseres Befindens. In der Atem- und Stimmarbeit nach Anna Langenbeck werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen angesprochen. Das Erleben der eigenen Mitte und das Schwingen und Tönen aus unserer Lebensmitte heraus wird über die verschiedenen Übungen und eine alte, traditionelle Form der Körpermassage über die Füße gefördert. Das Loslassen von Altem und Überflüssigem wird angeregt.

Frei fließender natürlicher Atem ist in der Lage, sich den jeweiligen Erfordernissen (Ruhe, Bewegung und unterschiedlichen emotionalen Zuständen) flexibel anzupassen. Er bringt und hält unser Leben in Fluss und bietet eine wichtige Grundlage für persönliches Wachstum und eine tiefgehende Persönlichkeitsentfaltung. In der Atemarbeit nach Anna Langenbeck erfahren Sie das Wahrnehmen des eigenen Atems, das Aufspüren von gestautem Atem und die Wiederherstellung des individuellen natürlichen Atemflusses. Ton- und Lautübungen sowie das Singen runden die Stunde ab.



Anna Langenbeck (1908-1985), ursprünglich Opernsängerin, entwickelte nach einer schweren Krankheit diese Arbeit. Als Gesangs- und Schauspiellehrerin war sie danach an der Hebbel-Theater-Schule in Berlin tätig, während immer mehr Menschen den Weg zu ihr fanden. Sie hat in ihrer Arbeit westliche und östliche Philosophien und Körpertechniken verbunden. Angelehnt an traditionelle Yogaübungen und Zen entwickelte sie ihren ganz eigenen Stil, den ich gerne weitergebe.

Anna Langenbeck: "Der Weg zum individuellen Selbst"

"Um seinen eigenen persönlichen Rhythmus in allen Bereichen des Lebens zu finden, muss beim elementarsten Punkt - dem Atem - angesetzt werden. Hier liegt die Quelle der Arbeit von Lehrer /Therapeut und Schüler/Klient. Im Wechsel von passiven und aktiven Phasen lösen sich Verkrampfungen. Die Organe werden sensibilisiert. Atemrhythmus und Gefäßbewegung gelangen zur gesunden Funktion. In die nun erreichte Entspannung greifen Laut- und Tonübungen ein. So wird durch Spannung und Entspannung das Erreichte ausgebaut. Ziel ist es, die Gleichgewichtslage des vegetativen Nervensystems zu stabilisieren. Es wird keine Kondition getrimmt.
Nicht der bewusste Willen, sondern das Geschehenlassen führt zum Ziel."

In diesem Sinne möchte ich Sie einladen zum Ausatmen und Loslassen. Ich freue mich über Ihren Anruf oder Ihre Mail zur Terminvereinbarung.